Gregor Minichberger ist Coach und Trainer im Sales-Bereich sowie Datenbank-Experte. In diesem Gespräch berichtet er über seine Rolle in der Ordination seiner Frau, der Gynäkologin Dr. Carmen Minichberger, und über seine Erfahrungen mit LATIDO.
LATIDO: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für unser Feedbackgespräch nehmen. Da wir diese Gespräche häufig mit Ärzt:innen und Therapeut:innen führen, ist es für uns besonders spannend, einmal mit jemandem zu sprechen, der eine andere Rolle innerhalb der Ordination einnimmt. Können Sie uns etwas über Ihre Rolle in der Ordination erzählen?
Gregor Minichberger: eine Frau konzentriert sich ausschließlich auf den medizinischen Bereich und ihre Patientinnen. Ich selbst bin mehrere Stunden pro Woche in der Ordination tätig und kümmere mich um nahezu alle weiteren Aufgaben – insbesondere um IT-bezogene Themen, da Ordinationen mittlerweile sehr IT-lastig sind. Darüber hinaus fungiere ich als eine Art Springer und unterstütze flexibel überall dort, wo gerade Hilfe benötigt wird, unter anderem auch in der Assistenz.
Die Ordination nutzt LATIDO seit Mitte 2025. Wie ist für Sie der Umstieg und Einstieg in die neue Software verlaufen?
Der Umstieg von INNOMED zu LATIDO verlief aus meiner Sicht insgesamt sehr gut und größtenteils reibungslos. Der Datenexport aus INNOMED war etwas mühsam, da wir mehr Daten hatten als im Standarddatensatz vorgesehen, diese aber dennoch benötigten. Dieser Prozess hat etwas Zeit in Anspruch genommen und mehrere Iterationen erfordert, bis schließlich alle relevanten Daten vollständig vorlagen und an LATIDO übergeben werden konnten. Dieser Teil war etwas holprig.
LATIDO hatte jedoch den gesamten Importprozess sehr gut im Griff und hat die Abläufe inklusive Timeline klar vorgegeben. Besonders geschätzt habe ich die gute Orientierung im gesamten Prozess: Die Abläufe waren strukturiert, transparent kommuniziert und mit klar definierten Erwartungen sowie Deadlines versehen.
Was waren Ihre Beweggründe für den Softwarewechsel – und konkret für LATIDO?
Es gab zwei wesentliche Gründe. Zum einen wollten wir aus Wartungsgründen von einer lokalen Lösung auf eine cloudbasierte Software umsteigen. Uns war dabei bewusst, dass es bei einer Weblösung weniger lokale Anbindungen gibt, etwa an die Telefonsoftware. Dafür entfallen jedoch Wartungsarbeiten vollständig.
Darüber hinaus ermöglicht uns LATIDO standortunabhängiges Arbeiten – auch mobil über das Handy. Zusätzlich können wir sämtliche Einstellungen und Vorlagen selbstständig in der Software anpassen und sind dafür nicht auf den Support angewiesen, etwa wenn es um die Anpassung von Vorlagen geht. Diese Punkte waren letztlich ausschlaggebend für unsere Entscheidung.
Wie waren Ihre bisherigen Erfahrungen mit unserem Support?
Sehr schnell – das habe ich besonders geschätzt. Außerdem möchte ich die Zusammenarbeit mit Evelyn Zukov ausdrücklich hervorheben. Diese war stets sehr angenehm. Wir waren gut auf die Einschulung vorbereitet und konnten daher bereits sehr vertiefende Fragen stellen, die von Evelyn Zukov kompetent beantwortet wurden.
Meine Erwartung ist, Vorlagen und Einstellungen eigenständig anpassen zu können. Entsprechend hoch sind auch meine Ansprüche an den Support, da ich mich in diesen Themen gut auskenne und meine Anfragen meist sehr spezifisch sind. Mittlerweile benötige ich allerdings keinen Support mehr – und das sehe ich als sehr positives Zeichen.
Das stimmt, in LATIDO lassen sich Vorlagen und Einstellungen vollständig unabhängig anpassen.
Ja, und das ist mir sehr wichtig. Beim vorherigen Anbieter war das zwar grundsätzlich möglich, aber äußerst mühsam in der Umsetzung.
In den letzten Monaten hat viele im Wahlarztbereich insbesondere das Thema Regulatorik sowie die Änderungen seit dem 01.01.2026 beschäftigt. Wie ist Ihr Blick auf dieses Thema und wie kommt Ihre Ordination mit den Änderungen zurecht?
Meine Frau und ich haben uns die Webinaraufzeichnungen angesehen und auch unser Team gebeten, ein entsprechendes Webinar zu diesem Thema anzusehen. Es gibt noch kleinere Herausforderungen im Arbeitsablauf, da unser Kartenlesegerät nicht immer sofort funktioniert, insgesamt kommen wir aber gut zurecht. Zusätzlich nutzen wir einen externen GINOA-Zugang, sodass wir auch von außerhalb auf das Netzwerk zugreifen können.
Haben Sie darüber hinaus auch andere Webinare von uns genutzt?
Ja, zu Beginn haben wir sehr viele Webinare sowie andere Videos aus dem Help Center angesehen. Das war eine unserer wichtigsten Wissensquellen. Inzwischen benötigen wir diese Angebote weniger, dennoch halte ich die Videos für sehr gut – bitte unbedingt beibehalten. Mit Videos lernt man deutlich einfacher, da man sich die Abläufe besser vorstellen kann. Zu Beginn hatte ich oft ein Video in einem separaten Browserfenster geöffnet und habe parallel direkt Einstellungen in der Software vorgenommen.
Haben Sie bereits Vivo, unseren neuen KI-Chatbot in LATIDO, genutzt?
Ja, ich habe Vivo bereits verwendet. Inhaltlich sehe ich wenig Unterschied zum Help Center – der Hauptunterschied liegt in der Art der Suche.
Die Inhalte von Vivo basieren auf dem Help Center. Der Vorteil liegt darin, dass Fragen direkt in der Software in natürlicher Sprache gestellt werden können. Das empfinden viele Nutzer:innen als angenehmer, als gezielt im Help Center zu suchen. Wir haben auch Rückmeldungen erhalten, dass insbesondere neue LATIDO-Nutzer:innen Vivo in den ersten Ordinationstagen regelmäßig verwenden, um spontan auftretende Fragen schnell zu klären und sich dadurch den Einstieg zu erleichtern.
Gibt es abschließend noch Punkte, die Ihnen an LATIDO besonders gut gefallen?
Mit LATIDO lässt sich sehr gut arbeiten, vor allem aufgrund der funktionierenden Workflows. Die Prozessschritte sind stringent aufgebaut und sauber umgesetzt.
Vielen Dank, Herr Minichberger, dass Sie sich Zeit für dieses Gespräch genommen haben und für Ihr positives Feedback!

Gregor Minichberger
Coach und Trainer (Sales), Datenbank-Experte
Assistenz Dr. Carmen Minichberger
Wiener Str. 11
4470 Enns
Website: https://rox-sales.com/ & https://frauenaerztin-enns.com/
